Blui's Jgia 2017

Irakli Bluishvili

25.00 33.33 pre litre

Description


Pure Feuchtigkeit
Erinnerungen an eine leicht herbe Wildkirsch-Marmelade erwachen, die fast vergessene Jgia-Traube erstmals modern interpretiert. Ein Roséwein mit Körper und tiefem Frucht-Charakter.


Grape variety: Jgia

Wine type: Roséwein

Vintage: 2018

Region: Akura (Kachetien)

Wine grower: Irakli Bluishvili

Alcoholic content: 11.5 % vol

Allergens: enthält Sulfite

Irakli Bluishvili


Obwohl seine Familie seit 100 Jahren Wein macht, ist Irakli Bluishvili kein gewöhnlicher Winzer. Er war lange Zeit Wahl-Hauptstädter, ein 40jähriger Kosmopolit aus Tbilisi, hauptberuflich eigentlich Fotograf. Er ist Teil einer Welle junger Rückkehrer aufs Land, die dabei der urbanen Kultur aber nicht den Rücken gekehrt haben, sondern erfolgreich versuchen, die beiden Welten miteinander in Einklang zu bringen. Mit seiner Frau Tekuna, einer sehr erfolgreichen Köchin in Tbilisi, lebt er im kleinen Dorf Akura in einem alten Landhaus, das die beiden mit viel kreativer Energie in ein buntes Kleinod verwandelt haben. Besonders die auf Restaurant-Niveau voll ausgestattete, überdachte Outdoor-Küche auf der Terrasse ist ein Blickfang. Man merkt an diesem Haus, dass Künstler darin leben. Und so finden sich in Iraklis Marani, seiner persönlichen kleinen Zauberkammer, neben den klassischen Qvevris auch einige sehr exquisite Chacha-Experimente im Reifeprozess. Wein inspirierte ihn schon immer, doch der intensive Austausch mit seinen Freunden und ebenfalls Naturwinzern Niki Antadze und Aleksi Tsikhelishvili ermutigte ihn schließlich, es selbst zu versuchen. Erst 2016 hat er seine ersten Weine abgefüllt: „Ich lerne noch jeden Tag etwas Neues", sinniert er und zündet sich eine Zigarette an. „Ich experimentiere und werde dabei immer wieder überrascht. Meist in richtiger Richtung zwar, aber der Weg ist noch lang. Denn mein Wein ist so weit entwickelt wie ich selbst.“ Ich probiere seinen Rkatsiteli und Jgia und verstehe, was er meint: er ist fruchtig, frech und funky und zugleich liegen leichte Rauchnoten als Subnote darunter. Ich frage Irakli, was sein Vater oder seine Freunde von seinen "Experimenten" halten, und er antwortet grinsend: „Die Einheimischen probieren meinen Wein und sie mögen ihn. Sie sagen, dass er immer besser gelingt, aber niemals klassisch kachetisch sein wird.“ Wir werden ja sehen…